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Iseki TU167 Motoröl und Flüssigkeiten: Was gehört wohin?

Iseki TU167 Motoröl und Flüssigkeiten: Was gehört wohin?

Dein Iseki TU167 (oder TU147, TU157, TU177) läuft mit verschiedenen Flüssigkeiten, und es ist wichtig zu wissen, welche wohin gehört — vor allem, weil Hydrauliköl und Getriebeöl bei diesem Traktor dasselbe System teilen. Nachfolgend alle Kapazitäten und Sorten im Überblick.

Geeignet für die gesamte Baureihe: Iseki Landhope TU147, TU157, TU167 und TU177 (2WD- und 4WD-Ausführungen).

Iseki TU167 Flüssigkeitskapazitäten

System Kapazität Flüssigkeitsart Anwendbar auf
Motoröl 2,7 Liter Motoröl Diesel Alle Modelle
Getriebe (= Hydraulik) 12 Liter Getriebeöl Alle Modelle
Kühler (Kühlflüssigkeit) 5,5 Liter LLC-Kühlflüssigkeit Alle Modelle
Vorderes Getriebegehäuse 0,5 Liter Getriebeöl Nur 4WD
Vorderachse 3 Liter Getriebeöl Nur 4WD
Servolenkung (PS-Ausführung) 1,0 Liter Hydrauliköl Nur Ausführungen mit Servolenkung
Kraftstofftank 16 Liter Diesel JIS #2 (JIS #3 bei starkem Frost) Alle Modelle

Darüber hinaus benötigen einige Schmierpunkte Fett statt Öl: die Lenkachse/den Achsschenkelbolzen und den Mittelpivot (nur 2WD), die Scharnierpunkte des Kupplungs- und Bremspedals sowie bei der X-Ausführung den 2P-Hubbügelpunkt.

Iseki TU167: Warum Hydrauliköl und Getriebeöl identisch sind

Dies ist ein Punkt, mit dem viele Besitzer zu kämpfen haben: Bei dieser Iseki-Generation gibt es kein separates Hydrauliksystem mit eigenem Öl. Das Getriebe und die Hydraulik für die Hubvorrichtung teilen sich denselben Öltank mit 12 Litern Getriebeöl. Das bedeutet in der Praxis zwei Dinge:

  • Wenn du das Getriebeöl wechselst, wechselst du automatisch auch das Hydrauliköl — und umgekehrt.
  • Ein zu niedriger Ölstand in diesem System beeinflusst nicht nur das Schalten, sondern auch, ob die Hubvorrichtung und die Servolenkung (falls vorhanden) einwandfrei funktionieren. Ein Hydraulikdruck, der nicht aufbauen will, ist daher eines der ersten Dinge, die du auf den Ölstand hin überprüfen solltest — siehe unsere Störungsseite.

Iseki TU167 Warmlaufzeiten nach Kaltstart

Bevor du den Traktor nach einem Kaltstart voll belastest, muss der Motor zunächst ausreichend warmgelaufen sein. Das Werkshandbuch gibt hierfür folgende Richtlinien vor:

Außentemperatur Empfohlene Leerlauf-Warmlaufzeit
0 °C und höher 5-10 Minuten
0 °C bis -10 °C 10-20 Minuten
-10 °C bis -20 °C 20-30 Minuten
Unter -20 °C 30+ Minuten

Achtung: das Werkshandbuch warnt ausdrücklich davor, dass zu schnelles Belasten nach einem Kaltstart zum Festfressen oder zu Schäden an der Hydraulikpumpe führen kann. Besonders im Winter lohnt es sich also, Geduld zu haben, bevor du den Kraftheber oder die Zapfwelle belastest.

Shop4trac-Tipp: Wechselst du das Getriebe-/Hydrauliköl? Kontrolliere gleichzeitig den Hydraulikfilter (€38,50) — ein verschmutzter Filter beeinträchtigt den Durchfluss sowohl zum Getriebe als auch zur Hubvorrichtung.

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