| Zwischensumme | €399,16 |
|---|---|
| Versand nach Niederlande | Kostenlos |
| Gesamt | €399,16 |
Geeignet für die gesamte Kubota GL-Serie (Grandel): GL19, GL21, GL23, GL25, GL25K, GL26, GL27, GL29, GL32 und GL33 (auch GL23DJ und GL27DJ sowie die Hinomoto NX-Serie). Das Einlagerungsverfahren stammt direkt aus dem originalen Kubota-Handbuch.
Kommt dein Kubota GL21 für ein paar Monate in die Scheune? Gerade während der Einlagerung entstehen die teuersten Probleme: Kondenswasser im Tank, eine festgerostete Kupplung und eine leere, sulfatierte Batterie. Das Handbuch der GL-Serie enthält ein überraschend vollständiges Einlagerungsverfahren – hier findest du es vollständig, ergänzt mit praktischen Tipps.
| Schritt | Maßnahme |
|---|---|
| 1 | Behebe bekannte Mängel vor der Einlagerung |
| 2 | Wechsle das Motoröl und lasse den Motor 10–15 Minuten bei über 2.000 U/min laufen, damit das frische Öl überall hingelangt |
| 3 | Gehe die Punkte des Wartungsplans durch |
| 4 | Fette oder öle rostanfällige Teile ein |
| 5 | Stelle den Kraftstoffhahn auf OFF |
| 6 | Fülle den Kraftstofftank vollständig auf – ein leerer Tank kondensiert und rostet von innen |
| 7 | Kühlsystem: bei reinem Wasserbetrieb – ablassen; bei Frostschutzmittel – Füllstand und Frostschutz kontrollieren |
| 8 | Trete die Kupplung durch und arretiere das Pedal mit dem Sicherungsclip in getretener Stellung |
| 9 | Prüfe die Ablassschraube unter dem Kupplungsgehäuse auf eingedrungenes Wasser |
| 10 | Pumpe die Reifen etwas härter auf als normal |
| 11 | Baue die Batterie aus und lagere sie kühl und trocken, oder klemme mindestens den Minuspol ab |
| 12 | Entferne Ballastgewichte und stelle Anbaugeräte ab oder lasse sie auf dem Boden ruhen |
| 13 | Setze Unterlegkeile vor und hinter den Hinterrädern |
| 14 | Kontrolliere Verkabelung, Batteriekabel und Kraftstoffleitungen auf Beschädigungen |
| 15 | Lade die Batterie während der Einlagerung jeden Monat vollständig nach |
| 16 | Lagere trocken, nicht neben Stroh oder anderem brennbarem Material, und decke erst ab, wenn Motor und Auspuff vollständig abgekühlt sind |
Der wichtigste GL-spezifische Punkt: Arretiere das durchgetretene Kupplungspedal mit dem Sicherungsclip. Bleibt die Kupplungsscheibe monatelang gegen das Schwungrad gedrückt, rostet sie daran fest und lässt sich im Frühjahr nicht mehr lösen. Mit der Arretierung bleibt die Kupplung frei. Bei der Wiederinbetriebnahme trittst du das Pedal vollständig durch, und die Arretierung springt von selbst wieder auf.
Fährst du mit Frostschutzmittel (in unserem Klima Pflicht), kontrolliere vor dem Winter den Frostschutzgrad und das Alter: Kühlflüssigkeit wechselst du alle zwei Jahre, Kühlerschläuche ebenfalls. Lief der Traktor nur mit Wasser – was bei Frischimporten aus Japan vorkommt – lasse das System dann ablassen oder fülle es sofort mit einem guten Frostschutzgemisch. Ein gerissener Motorblock durch gefrorenes Kühlwasser ist der teuerste Einlagerungsschaden, den es gibt.
Das Handbuch empfiehlt, den Motor während der Einlagerung alle ein bis zwei Monate für 10–15 Minuten bei über 2.000 Umdrehungen laufen zu lassen, damit Öl an alle Schmierstellen gelangt und Kondenswasser verdunstet. Mache das im Freien oder bei geöffneten Türen, mit angeschlossener Batterie, und fahre am besten eine Runde, damit auch Getriebe, Bremsen und Hubwerk in Bewegung kommen. Nur kurz im Leerlauf tuckern zu lassen ist dagegen schlecht: Dann bleibt Feuchtigkeit im Schalldämpfer und Kurbelgehäuse hängen.
Im Frühjahr: Batterie wieder einbauen, Kraftstoffhahn auf ON stellen, Ölstand und Kühlflüssigkeit kontrollieren, Reifen auf den normalen Druck bringen (vorne 1,6 / hinten 1,0 kgf/cm²) und beim ersten Mal ruhig warmlaufen lassen. Springt er nach dem Winterschlaf schlecht an, beginne beim Kraftstofffilter und der Entlüftung – siehe den Blogbeitrag über Fehlerbehebung. Eine Frühjahrswartung mit frischen Filtern ist zugleich der ideale Abschluss der Einlagerung.