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Wie startet und bedient man einen Mitsubishi MT160, MT170, MT190, MT200, MT220 oder MT240? Auf dieser Seite gehen wir Schritt für Schritt den Startvorgang durch, einschließlich Vorglühen und Warmlaufen, und erklären die wichtigsten Bedienelemente: die Gänge, die Zapfwelle und den Allradantrieb.
Geeignet für die gesamte Baureihe: Mitsubishi MT160, MT170, MT190, MT200, MT220 und MT240 (alle 4WD).

Starte den Traktor immer vom Sitz aus, mit dem Getriebe in Neutralstellung:
Springt ein längere Zeit stillstehender Traktor nicht an, befindet sich oft Luft im Kraftstoffsystem. Stelle den Zündschlüssel auf ON; die Kraftstoffpumpe läuft dann etwa 15 Sekunden und entlüftet das System in Richtung Einspritzpumpe. Wiederhole dies bei Bedarf und entlüfte manuell am Kraftstofffilter. Wähle im Winter einen Diesel mit guten Kälteeigenschaften, damit der Kraftstoff nicht ausflockt.
Der MT160 bis MT190 verfügen über ein Schiebeschaltgetriebe mit sechs Vorwärts- und drei Rückwärtsgängen sowie einen Bereichshebel mit hoch, niedrig und super-niedrig. Der MT200 bis MT240 verfügen über acht Vorwärts- und zwei Rückwärtsgänge sowie (optional) einen Superkriechgang, der vier zusätzliche niedrige Gänge für Pflanz- und Präzisionsarbeiten hinzufügt. Schalte immer bei durchgetretener Kupplung und stillstehendem (oder nahezu stillstehendem) Traktor.
Die Zapfwelle verfügt über drei Drehzahlstufen, sodass du das Gerät mit der passenden Drehzahl antreiben kannst. Bei verschiedenen Ausführungen ist zudem eine umgekehrte Drehrichtung (Reverse-PTO) für bestimmte Geräte verfügbar. Schalte die Zapfwelle nur bei niedriger Motordrehzahl und durchgetretener Kupplung ein.
Alle Modelle sind 4WD, es gibt jedoch einen wichtigen Unterschied: Der MT160, MT170 und MT190 sind permanent allradangetrieben und haben keinen Vorderachshebel. Beim MT200, MT220 und MT240 schaltest du die Vorderachse mit dem 4WD-Hebel ein und aus — praktisch, um auf befestigten Straßen die Reifen zu schonen und bei schwerer Zugarbeit zusätzliche Traktion zu haben. Die Differenzialsperre verwendest du nur, um kurz aus einer rutschigen Stelle herauszukommen; betätige sie niemals beim Lenken oder auf der Straße. Einige Ausführungen verfügen zudem über eine Mikrocomputersteuerung und eine automatische Lenkbremse, die bei engen Wendungen das Innenrad abbremst.