Welchen Kleintraktor du kaufen solltest, hängt von vier Dingen ab: der Fläche, den Anbaugeräten, die du nutzen willst, ob du einen Frontlader brauchst und ob du auf die öffentliche Straße musst. Grob gesagt: Für einen Hobbygarten oder Gemüsegarten bis 1 Hektar reichen 15 bis 26 PS und 500 bis 800 kg. Ein Pferdehof braucht 25 bis 40 PS mit Allradantrieb und Frontlader. Ein Landgut von 3 bis 20 Hektar braucht 35 bis 60 PS, oft mit Kabine und 30 km/h oder mehr. In einer Obstplantage oder am Hang ist ein schmaler Knicklenker unter 1,2 Meter Breite oft die beste Wahl.
In diesem Ratgeber stellen wir für jeden Einsatz PS-Klasse, Gewicht, Hydraulik und passende Modelle zusammen, mit einem ehrlichen Vergleich zwischen neu, jung gebraucht und japanischem Grauimport. Für jeden Einsatz verweisen wir auf einen ausführlicheren Artikel, etwa den Kleintraktor für den Pferdehof und den Frontlader am Kleintraktor. Schwankst du noch zwischen den Bauarten, lies zuerst den Unterschied zwischen Knicklenker, Wendetraktor und Kleintraktor.

Entscheide nicht zuerst nach Marke oder Preis. Beantworte zuerst diese sechs Fragen.
Die Werte pro Einsatz unten sind Praxiswerte, keine Herstellerangaben (Richtwert).
| Einsatz | Motorleistung | Gewicht | Hydraulikpumpe | Wichtigste Anbaugeräte |
|---|---|---|---|---|
| Hobbygarten und Gemüsegarten bis 1 ha | 15-26 PS | 500-800 kg | 13-25 l/min | Bodenfräse, Mulcher, Mähdeck, kleiner Pflug, Schiebeschild, Kipper |
| Pferdehof | 25-40 PS | 750-1.400 kg | 20-40 l/min, dritter Steuerkreis | Frontlader, Wiesenschleppe, Weidemulcher oder Mulcher, Mistschieber, Kipper |
| Landgut 3-20 ha | 35-60 PS | 1.100-2.000 kg | 30-60 l/min | Mulcher mit Seitenverschiebung, Sichelmäher, Kipper, Häcksler, Seilwinde |
| Obstplantage und Hanglagen | 26-51 PS (Beispielmodelle) | — | 16,5-33 l/min (Beispielmodelle) | Verstellbarer Mulcher, Spritze, Kipper; Breite unter 1,2 m |
| Garten- und Landschaftsbau und Kommune | 25-50 PS | — | Viel Öl für Kehrmaschine und Häcksler | Fronthubwerk, Zwischenachs-Zapfwelle, Kabine |
| Wald | 30-50 PS | 1.300 kg und mehr | 30+ l/min | Seilwinde, Holzspalter, Greifer |
Für einen großen Garten, einen Gemüsegarten oder ein Stück Wiese bis 1 Hektar reichen 15 bis 26 PS und 500 bis 800 kg. Ein Hydrostat ist beim Mähen angenehm: stufenlos fahren und die Richtung wechseln, ohne zu kuppeln. Ein mechanisches Getriebe ist günstiger und lässt sich beim Fräsen feiner dosieren. Eine Pumpe mit 13 bis 25 l/min reicht für das Hubwerk und einen Kipper völlig aus.
| Modell (neu) | Motor | Gewicht | Hubkraft hinten | Pumpe | Getriebe | Neupreis (Richtwert, Preisstand 2025-2026) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kubota B1241 | D1105, 24 PS | ca. 750 kg | 616 kg | 17,0 l/min | 9V/3R mechanisch | ca. 14.500-18.400 € zzgl. MwSt. |
| Kubota BX231 / BX261 | 23 / 25 PS | 779 / 807 kg (ROPS) | 550 kg | 25 l/min | HST, 2 Stufen | — |
| Iseki TM3217 / TM3267 | 24 / 30 PS | 820-865 kg | 600 kg | 20,6 l/min | 8/8 mechanisch oder HST | TM3267 HST ca. 21.000 € inkl. MwSt. (Aktionspreis) |
| Solis H26 | Mitsubishi, 26 PS | — | 750 kg | — | HST, 2 Stufen | ab 11.850 € zzgl. MwSt. |
| New Holland Boomer 25 | Mitsubishi S3L, 25 PS | — | 850 kg | 27,2 l/min | HST | 17.750 € zzgl. MwSt. |
| Massey Ferguson GC1725M | Iseki 3-Zyl., 24,5 PS | 694 kg | 540 kg | 18,5 l/min | HST | — |
| John Deere 1026R | Yanmar 3TNV76, 25 PS | 655 kg | 309 kg (bei 61 cm) | 13,2 l/min | HST | 17.750-28.250 € zzgl. MwSt. |
Achtung: Die meisten Marken messen die Hubkraft an den Kugeln, John Deere 61 cm dahinter. Das macht schnell 30 bis 50 Prozent aus (Richtwert).
Gebraucht findest du in dieser Klasse vor allem japanische Importe: Kubota B6000, B7001, B1600 und B1750, Iseki TX1510 und TU1700, Mitsubishi MT180 sowie Yanmar KE-4 und YM1510. Oft mit der originalen Reisfeldfräse. Die funktioniert im Gemüsegarten auf Sand oder leichtem Boden gut, tut sich aber mit nassem Lehm und Grünland schwer; siehe Bodenfräse oder Kreiselegge für deinen Kleintraktor. Zum Mähen ist ein Mulcher mit 90 bis 110 cm bei 15 PS realistisch (Richtwert); siehe Sichelmäher, Weidemulcher oder Mulcher.
Auf einem Pferdehof schleppst und mulchst du die Weide, räumst Mist und setzt Ballen um. Rechne mit 25 bis 40 PS und 750 bis 1.400 kg, mit Allradantrieb und Frontlader. Bau nie einen Lader an einen Kleintraktor mit reinem Hinterradantrieb: Achsschenkel und Vorderachse sind nicht für diese Last ausgelegt, und mit voller Schaufel hast du beim Rückwärtsfahren keine Traktion. Bei viel Laderarbeit ist ein Hydrostat die beste Wahl.
Für eine Ballenzange brauchst du einen dritten Steuerkreis und eine Pumpe mit 20 bis 40 l/min. Ein Rundballen Heu wiegt grob 300 bis 600 kg, ein Ballen Anwelksilage oder Silage 400 bis 700 kg oder mehr (Richtwert). Achte deshalb auf die Hubkraft 500 mm vor dem Drehpunkt des Laders, nicht auf den Wert am Drehpunkt. Ein Ballenspieß für das Dreipunkt-Hubwerk schafft bis etwa 1.100 kg und kostet rund 300 € (Richtwert).

Neue Modelle in dieser Klasse sind Kubota B2261 und B2311, Iseki TM3267 und TLE3410, Yanmar YT235, New Holland Boomer 35, Kioti CK3530 und Solis 26 HST. Ein Iseki TM3267 oder TLE3410 mit Frontlader und drittem Steuerkreis hebt etwa 700 kg (Richtwert). Gebraucht sind Kubota B2150 und B2410, Hinomoto E2304 und Yanmar FX235 interessant. Mehr dazu in Kleintraktor für den Pferdehof und Frontlader am Kleintraktor.
Ein Landgut bedeutet lange Wege und viele Betriebsstunden. Wähle 35 bis 60 PS und 1.100 bis 2.000 kg, mit Allradantrieb und Frontlader. Eine Kabine ist bei langen Tagen kein Luxus: Heizung, Komfort und weniger Lärm. Eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h oder mehr spart viel Zeit zwischen den Flächen. Die Pumpe sollte 30 bis 60 l/min für Kipper, Häcksler oder Greifer liefern.
Neue Modelle: Kubota L1-382, Iseki TLE4550, TG6370 und TH4365, Yanmar YT235 und YT359, John Deere 3038E und 4052M, New Holland Boomer 35 und Massey Ferguson 1700 M. Gebraucht siehst du zum Beispiel einen John Deere 1026R von 2012 mit 1.415 Stunden für etwa 12.500 € zzgl. MwSt. oder einen Kubota STV40 für etwa 19.500 € (Richtwert). Ausführlich in Kompakttraktor für ein Landgut.
Zwischen Obstbäumen, in einer Baumschule oder an einer Böschung zählen Breite und Schwerpunkt mehr als PS. Wähle einen Knicklenker oder einen Traktor mit gleich großen Rädern, schmaler als 1,2 Meter. Der Antonio Carraro TTR 4400 ist 1,198 m breit, hat einen Yanmar 3TNV88 mit 38 PS und eine Pumpe mit 33 l/min. Der Carraro SN 5800 V ist mindestens 104 cm breit. BCS Invictus K300 und K400 (Kubota D1105 mit 26 PS oder V1505 mit 35,6 PS) heben 1.050 kg. Alle drei fahren 30 km/h.
Bei breiteren Reihen passt auch ein normaler Kompakttraktor: Ein Iseki TM3267 ist etwa 1,11 m breit. Weiter geht es mit den beliebtesten Knicklenkern und Anbaugeräten und Frontlader am Knicklenker.
Ein Garten- und Landschaftsbauer oder eine Kommune nutzt den Traktor als Geräteträger: 25 bis 50 PS, Hydrostat, Fronthubwerk, Zwischenachs-Zapfwelle, Kennzeichen und oft eine Kabine. Verbreitet sind Kubota BX, B2 und L1, Iseki TG, John Deere 2032R und 3038E sowie New Holland Boomer 25 und 35. Eine Kehrmaschine oder ein Häcksler braucht viel Öl. Die Mittelzapfwelle eines Kubota dreht mit 2.500 U/min, die hintere mit 540. Ein 540er-Gerät passt dort nicht ohne Untersetzung.
Im Wald gibt die Seilwinde den Ausschlag. Die Tajfun EGV 35 A braucht 15 bis 35 PS, die EGV 45 A 20 bis 50 PS (330 kg, Kat. 1 oder 2) und die EGV 55 35 bis 70 PS. Rechne mit 30 bis 50 PS und mindestens 1.300 kg. Ein Holzspalter oder Greifer braucht 30 l/min oder mehr. Gebraucht sind Hinomoto E2304 und Yanmar YM2210 (949 bis 1.000 kg, Zapfwelle 540 und 1.000) solide Optionen.
Unter der Motorhaube gibt es weniger Vielfalt, als der Lack vermuten lässt. John Deere nutzt in seinen Kompakttraktoren Yanmar-Motoren, Massey Ferguson im GC1725M einen Iseki-Motor, New Holland und Solis bauen Mitsubishi-Motoren ein. Der BCS Invictus läuft mit Kubota, der Carraro TTR 4400 mit Yanmar. Filter und Motorteile überschneiden sich also oft. Referenzmodelle oberhalb der Hobbyklasse, Herstellerangaben, sofern nicht anders angegeben:
| Modell | Motor | Gewicht | Hubkraft hinten | Pumpe | Getriebe | Höchstgeschwindigkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kubota B2201 / B2231 / B2261 | 3-Zyl., 20 / 23 / 26 PS | 730-760 kg | 970 kg | 18,9 l/min | 9V/9R oder HST | 18,5-23 km/h |
| Kubota L1-382 | 3-Zyl. 1.826 cm³, 38 PS | — | 906 kg | 30,6 l/min (+18,6 Lenkung) | HST 3 Stufen oder 8V/4R | 25 km/h (Richtwert) |
| Iseki TLE3410 | 40 PS | 1.405 kg | 1.000 kg | 28,3 l/min | 8/8 oder HST | 25,9-26,4 km/h |
| Iseki TLE4550 | 4-Zyl., 55 PS | 1.850 kg | 1.200 kg | 33,2 l/min | 12/12 | 28,9 km/h |
| Iseki TG5390 | 3-Zyl., 39 PS | 1.340 kg | 1.400 kg | 34,4 l/min (+20,6) | Powershift oder HST | 30 km/h |
| Yanmar YT235 | 3TNV88C, 35 PS | 1.110 kg | 950 kg | 41,8 l/min | HST | 29,7 km/h |
| Yanmar YT359 | 4TNV98C, 60 PS | ca. 1.880 kg | 1.660 kg | 55,5 l/min | i-HMT | 31 km/h |
| John Deere 2032R | Yanmar 3-Zyl., 32 PS | ca. 895 kg | ca. 650 kg | ca. 18,9 l/min | HST | ca. 21,7 km/h (Richtwert) |
| John Deere 4052M | Yanmar 4TNV86 Turbo, 50 PS | ca. 1.710 kg | ca. 1.420 kg | ca. 60 l/min gesamt | 12-Gang oder eHydro | — |
| New Holland Boomer 35 | Mitsubishi L3CRV Turbo, 35 PS | — | 1.100 kg | 31,2 l/min (+15,6) | HST 3 Stufen | — |
Achte auf die Pumpenleistung: Ein Yanmar YT235 liefert 41,8 l/min, ein Kubota L1-382 30,6. Bei der Laderarbeit merkst du das sofort.
Ein Grauimport ist ein japanischer Traktor, der ursprünglich für den japanischen Markt gebaut wurde, ohne EU-Typgenehmigung. Günstig und einfach, aber oft ohne ROPS-Bügel und mit fehlender oder unvollständiger Beleuchtung. Das Hubwerk ist ein japanisches JIS0-, JIS1- oder 2-Punkt-Hubwerk; für europäische Anbaugeräte brauchst du einen Adapter auf Kategorie 1. Dazu kommen eine geringe Pumpenleistung, 12 bis 15 km/h, oft eine Reisfeldfräse und Reifen mit hohen Stollen. Der Hersteller unterstützt diese Maschinen nicht; Teile kommen über Spezialisten.
| Merkmal | Neu (EU) | Jung gebraucht (EU) | Japanischer Grauimport |
|---|---|---|---|
| Preis (Richtwert, Preisstand 2025-2026) | ca. 11.850-24.000 € zzgl. MwSt. bis 35 PS | Kubota B1181 (2021, 100 Std.) ca. 11.500 €; Iseki TM3267 fast neu ca. 14.650 € zzgl. MwSt. | ca. 4.350-8.500 € zzgl. MwSt. (15-23 PS); mit Frontlader ca. 8.450 € |
| Kennzeichen | Einfach, oft mit Kennzeichen und Beleuchtung geliefert | Meist schon registriert | RDW-Prüfung des technischen Zustands nötig |
| Höchstgeschwindigkeit | 25-32 km/h (Richtwert) | 25-32 km/h (Richtwert) | 12-15 km/h (Richtwert) |
| ROPS und Beleuchtung | Serienmäßig | Serienmäßig | Oft nicht vorhanden oder unvollständig |
| Pumpe | 13-42 l/min (bis 35 PS) | Ebenso | Gering, z. B. Kubota B7100 11,4 l/min |
| Unterstützung | Händler und Garantie | Händler | Keine Herstellerunterstützung |
Daten aus Drittquellen (Richtwert): Ein Kubota B7001 hat 13,8 PS, wiegt 476 kg und fährt 13 km/h. Vorsicht beim Kubota B6000: Die Zapfwelle dreht gegen den Uhrzeigersinn, sodass viele europäische Anbaugeräte ohne Wendegetriebe nicht passen. Der Yanmar KE-4 hat nur ein 2-Punkt-Hubwerk, gedacht für die japanische Fräse.
Für die Straße prüft die RDW bei einem Grauimport auch Bremsen und Beleuchtung; die Registrierung beginnt laut Rijksoverheid bei etwa 140 €. Mehr dazu in Kleintraktor im Straßenverkehr.
Machst du vor allem Ladearbeit, ist ein Hoflader oder knickgelenkter Radlader oft die bessere Maschine. Ein Weidemann Hoftrac 1160 mit 25 PS hat eine Kipplast von 1.070 bis 1.450 kg (mit Schaufel darf er davon etwa die Hälfte heben) und erreicht eine Hubhöhe von 2,74 bis 2,95 m, während ein Frontlader an einem Kompakttraktor mit 40 PS auf etwa 700 kg kommt. Ein Schäffer 2445-2 mit Kubota D1803 und 50 PS hat 1.900 kg Hubkraft. Die Avant 500-Serie (22 bis 26 PS) hebt mit Teleskoparm bis 2,8 m und hat mehr als 150 Anbaugeräte. Giant G1200 bis G2500 haben in vielen Modellen einen Kubota D1105 oder V1505. Ein Radlader ist wendig und stapelt Ballen höher, hat aber kein Dreipunkt-Hubwerk, keine 540er-Zapfwelle (außer Avant mit hydraulischen Anbaugeräten) und ist auf der Straße langsam.
Ein Minibagger ist die Maschine für Gräben, Drainage, Wurzelstöcke und Teiche. Ein Kubota U10-5 wiegt etwa 1.125 kg und gräbt 1,80 m tief, ein Yanmar ViO17 1.740 kg und 2,20 m, ein Takeuchi TB225 2.265 kg und 2,58 m. Er fährt etwa 4 km/h und kann weder mähen noch schleppen noch transportieren. Für ein paar Tage Arbeit ist Mieten klüger; einen Mini-Knicklader mietest du für etwa 70 € bis 150 € pro Tag (Richtwert).
Hast du schon einen Radlader oder Minibagger: Für die Motoren liefern wir Teile, etwa den In-Frame-Überholungssatz Kubota D1105/D1305 für Giant und Schäffer, den Motorüberholungssatz Mitsubishi K3D für Weidemann und den Kurbelwellensatz Yanmar 3TNV70 für Takeuchi.
Für einen Hobbygarten oder Gemüsegarten bis 1 Hektar reicht ein Traktor mit 15 bis 26 PS und 500 bis 800 kg, mit einer Pumpe von 13 bis 25 l/min. Neue Beispiele sind Kubota B1241 und BX231, Iseki TM3217, Solis H26 und New Holland Boomer 25. Ein japanischer Import ist günstiger, aber langsamer und ohne Herstellerunterstützung.
Rechne mit 25 bis 40 PS und 750 bis 1.400 kg, mit Allradantrieb und einem Frontlader mit drittem Steuerkreis für eine Ballenzange. Ein Rundballen wiegt grob 300 bis 700 kg, je nachdem ob Heu oder Silage (Richtwert), achte also auf die Hubkraft des Laders 500 mm vor dem Drehpunkt. Ein Hydrostat ist bei viel Laderarbeit mit Richtungswechseln am angenehmsten.
Für einen Garten oder Gemüsegarten auf eigenem Gelände oft schon: günstig, einfach und gut selbst zu warten. Die Nachteile sind 12 bis 15 km/h Höchstgeschwindigkeit, eine geringe Pumpenleistung, oft kein ROPS und keine vollständige Beleuchtung sowie ein japanisches Hubwerk, für das du einen Adapter auf Kategorie 1 brauchst. Für einen Frontlader oder viele Straßenfahrten nimmst du besser einen europäischen Kompakttraktor.
Ein Hydrostat (HST) ist ideal zum Mähen und für Laderarbeit, weil du stufenlos fährst und ohne Kuppeln die Richtung wechselst. Ein mechanisches Getriebe ist günstiger und lässt sich beim Fräsen feiner dosieren. Machst du viel Laderarbeit, nimm einen Hydrostaten. Machst du vor allem Zugarbeit und Fräsen, ist ein mechanisches Getriebe völlig in Ordnung.
In den Niederlanden ja, wenn der Traktor laut RDW registriert ist und ein Kennzeichenschild hat und du einen T-Führerschein besitzt. Das gilt auch, wenn du nur die Straße zu einer anderen Fläche überquerst. Seit dem 1. Januar 2025 ist das Kennzeichenschild immer Pflicht, auch bei niedriger Geschwindigkeit. Mit Schild darfst du außerorts höchstens 40 km/h fahren, innerorts meist 25 km/h. Eine Haftpflichtversicherung ist für jedes selbstfahrende landwirtschaftliche Fahrzeug Pflicht, auch auf dem eigenen Hof.
Wenn du vor allem lädst, stapelst und umsetzt. Ein Weidemann Hoftrac 1160 mit 25 PS hat eine Kipplast von 1.070 bis 1.450 kg (mit Schaufel darf er davon etwa die Hälfte heben), gegenüber etwa 700 kg bei einem Frontlader an einem Kompakttraktor mit 40 PS, und hebt höher. Ein Radlader hat kein Dreipunkt-Hubwerk und keine 540er-Zapfwelle, Mähen, Fräsen und Schleppen erledigst du also besser mit einem Traktor.
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