Die Hydraulik, die Zapfwelle und die Anbaugeräte machen die Mitsubishi MT160, MT170, MT190, MT200, MT220 und MT240 vielseitig einsetzbar. Auf dieser Seite erfährst du, wie die Positionsregelung und die PAC-Tiefenregelung funktionieren, welche Zapfwellendrehzahlen es gibt und – ganz ehrlich – was du mit 16 bis 24 PS realistisch erledigen kannst.
Geeignet für die gesamte Baureihe: Mitsubishi MT160, MT170, MT190, MT200, MT220 und MT240 (alle 4WD).
Das Dreipunkt-Hubwerk (spezielle 3-Punkt-Aufhängung, JIS-Kategorie 0) arbeitet mit Positionsregelung: Das Anbaugerät folgt der Stellung des Hubhebels und bleibt auf einer festen Höhe. Mit dem Anschlag lässt sich die maximale Hubhöhe festlegen, sodass du immer auf dieselbe Höhe zurückkehrst. Zusätzlich verfügen diese Traktoren über eine PAC-Tiefenregelung (automatische Tiefenregelung) für Fräsarbeiten: Der Traktor hält die eingestellte Frästiefe automatisch – nach vorne stellst du tiefer, nach hinten flacher ein.
Die Zapfwelle verfügt über drei Drehzahlstufen, sodass du Fräse, Mäher oder Streuer mit der passenden Drehzahl betreiben kannst. Bei bestimmten Ausführungen gibt es zudem eine Reverse-PTO (umgekehrte Drehrichtung) für spezielle Anbaugeräte.
| Modell | Zapfwellendrehzahlen |
|---|---|
| MT160 / MT170 / MT190 | 532 / 832 / 1355 U/min |
| MT200 / MT220 / MT240 | 564 / 809 / 1321 U/min |
Alle Modelle sind 4WD. Bei der MT200–MT240 schaltest du die Vorderachse mit einem Hebel zu; die MT160–MT190 sind permanent 4WD. Der Allradantrieb ist besonders nützlich bei: Zugarbeiten auf nassem oder lockerem Boden, Frontladerarbeiten, Arbeiten am Hang (geringere Rutsch- und Kippgefahr) sowie beim Ein- und Ausfahren aus dem Feld. Auf befestigten Wegen schaltest du die Vorderachse (wo möglich) aus, um die Reifen zu schonen.
Wichtig zu wissen: Die angegebene Motorleistung entspricht nicht der Leistung an der Zapfwelle oder der Zugkraft am Haken – ein Teil geht im Antriebsstrang verloren. In der Praxis arbeitest du mit einer MT160–MT190 angenehm mit einer leichten Fräse, einem Schlegelmäher, einem kleinen Kipper und Streuer sowie bei Erdarbeiten im Gartenbau-Maßstab. Die MT200, MT220 und MT240 bieten dank ihrer zusätzlichen Leistung, dem Achtgang-Getriebe und der optionalen Kriechganggruppe mehr Spielraum für eine schwerere Fräse, einen Frontlader und eine Erdschaufel. Echte Pflugarbeit auf schwerem Lehmboden liegt außerhalb der Komfortzone dieser Klasse.
Für die MT-Baureihe sind verschiedene Anbaugeräte und Erweiterungen erhältlich, wie ein Frontlader mit Schaufel, eine Kreiselegge/Fräse, Gegengewichte für zusätzliche Balance und ein Zusatzventilsatz (Sub-Valve-Kit) zur Ansteuerung doppeltwirkender Zylinder, etwa an einem Lader oder Kipper. Wenn du häufig das Anbaugerät wechseln möchtest, empfiehlt sich ein Schnellkuppler am Hubwerk.