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Iseki TE4270 Bedienung erklärt — alle Knöpfe und Hebel

Die Originalanleitung des Iseki TE4270 ist nicht immer leicht zu finden, deshalb stellen wir hier alle Bedienelemente und den kompletten Startvorgang übersichtlich auf Deutsch zusammen. Halte diese Seite griffbereit, wenn du gerade einen TE4270 hast.

Armaturenbrett und Instrumente

Das Instrumentenpaneel enthält:

  • Geschwindigkeits-/Drehzahlmesser: die rechte Skala zeigt die Motordrehzahl (U/min), die linke Skala die Fahrgeschwindigkeit im höchsten Gang.
  • Thermometer: Motortemperatur.
  • Kraftstoffanzeige.
  • Betriebsstundenzähler: "1234" bedeutet 123,4 Betriebsstunden (123 Stunden und 24 Minuten).
  • Warnleuchten: Öldruckleuchte, Ladekontrollleuchte (charge), Glühlampe (glow) und die Blinker-Kontrollleuchten.

Bei Zündung "ON" sollten die Öl- und Ladekontrollleuchte aufleuchten (sie erlöschen, sobald der Motor läuft). Die Glühlampe leuchtet rot während des Vorglühens.

Dashboard Iseki TE4270
Dashboard Iseki TE4270

Hauptschalter (Zündschloss)

Vier Stellungen:

  • OFF — alles aus, der Schlüssel kann abgezogen werden.
  • ON — Strom ein; hier bleibt der Schlüssel stehen, während der Motor läuft.
  • START — betätigt den Anlasser (nur bei getretener Kupplung). Der Schlüssel springt zurück auf ON.
  • GLOW — schaltet die Glühkerzen zum Vorglühen ein. Der Schlüssel springt zurück auf OFF.

Fahrbedienung

  • Gashebel und Gaspedal: den Hebel nutzt du für eine feste Drehzahl (z. B. Zapfwellenarbeit), das Pedal für variables Fahren.
  • Kupplungspedal: schnell durchtreten, langsam kommen lassen. Das Spiel sollte ±20 mm betragen.
  • Bremspedale (links/rechts getrennt): einzeln nutzt du sie für enge Kurven; für die öffentliche Straße koppelst du sie immer zusammen. Spiel 30-40 mm, beide gleich eingestellt.
  • Feststellbremse.
  • Hauptgetriebehebel + Gruppenhebel + Kriechganghebel: zusammen bestimmen sie deine Geschwindigkeit (siehe den Spezifikationsblog für die vollständige Tabelle).
  • 4WD-Hebel (Vorderradantrieb-Hebel): schalte den Vorderradantrieb auf glattem/nassem Untergrund zu.
  • Differenzialsperre-Pedal: Sperrdifferenzial. Nur geradeaus und kurzzeitig nutzen — niemals in Kurven oder bei hoher Geschwindigkeit.

Hydraulikbedienung

  • Lagenregelungshebel — hebt/senkt das Gerät und hält es auf Höhe.
  • Zugkraftregelungshebel (Draft Control, Typen M/P/S) — regelt nach Zugwiderstand.
  • Absenkgeschwindigkeitsregler — regelt, wie schnell das Gerät absinkt; LOCK hält es gehoben.

Zapfwellenbedienung

Der Zapfwellen-Geschwindigkeitshebel wählt zwischen den beiden Stufen (540/1.000 U/min). Der Zapfwellen-Kupplungshebel (oder bei der unabhängigen Version der Zapfwellenschalter) kuppelt den Antrieb ein und aus. Halte dich immer von einer drehenden Zapfwelle fern.

Motor starten — Schritt für Schritt

  1. Kraftstoffhahn auf "0" (geöffnet) stellen.
  2. Hauptgetriebehebel in NEUTRAL.
  3. Zapfwellenhebel in NEUTRAL.
  4. Lagenregelungs- und Zugkrafthebel auf "LOWERING" (Gerät abgesenkt).
  5. Den Motorabstellhebel eindrücken.
  6. Den Gashebel zur Hälfte ziehen.
  7. Schlüssel ins Zündschloss stecken und auf "ON" drehen — prüfen, ob Öl- und Ladekontrollleuchte leuchten.
  8. Auf "GLOW" drehen und loslassen, sobald das Glühsignal hell rot leuchtet (bei extremer Kälte dauert dies 10-20 Sekunden). Nicht nötig, wenn der Motor noch warm ist.
  9. Das Kupplungspedal treten (sonst lässt der Sicherheitsschalter den Motor nicht starten).
  10. Auf "START" drehen und loslassen, sobald der Motor läuft.

Klappt es nicht? Den Schlüssel loslassen, mindestens 10 Sekunden warten und erneut versuchen. Niemals auf START drehen, während der Motor läuft. Die Kupplung langsam kommen lassen und den Motor ca. 5 Minuten im Leerlauf warmlaufen lassen.

Motor abstellen

  1. Den Gashebel nach oben schieben, bis der Motor im Leerlauf läuft.
  2. Den Motorabstellhebel herausziehen — der Motor stoppt.
  3. Schlüssel auf "OFF" drehen und abziehen.

Den Motor nie bei hoher Drehzahl abstellen, und ihn nach schwerer Arbeit erst ca. 5 Minuten im Leerlauf abkühlen lassen.

Warmlaufen

Lass den Motor vor der Arbeit mindestens ca. 5 Minuten im Leerlauf laufen, damit alles gut geschmiert wird. Unzureichendes Warmlaufen kann zu Festfressen oder Schäden an beweglichen Teilen führen.

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