Mit 27 PS, einer 3-Punkt-Hebevorrichtung der Kategorie I und einer zweistufigen Zapfwelle (PTO) ist der Iseki TE4270 ein vielseitiger Kleintraktor für Garten, Gelände und leichte Landwirtschaft. In diesem Leitfaden fassen wir zusammen, was der TE4270 kann — und wo seine Grenzen liegen.
Die Zapfwelle hat zwei Stufen, mit folgenden (werkseitig angegebenen) Drehzahlen:
| PTO-Stufe | PTO-Drehzahl | Zugehörige Motordrehzahl |
|---|---|---|
| Stufe 1 | 540 U/min | 2.280 U/min |
| Stufe 2 | 1.000 U/min | 2.540 U/min |
Die Zapfwelle ist eine JIS 35, 6-Keil Ausführung. Die 540-Stufe ist Ihr Arbeitspferd für die meisten Geräte (Fräse, Mäher, Schlegelmäher); die 1.000-Stufe verwenden Sie für Geräte, die eine hohe Drehzahl benötigen. Geschaltet wird mit dem PTO-Drehzahlhebel; der Antrieb selbst wird mit dem PTO-Kupplungshebel gekoppelt (und bei der unabhängigen Ausführung mit dem PTO-Schalter).
Der TE4270 verfügt über eine Hebevorrichtung der Kategorie I, hydraulisch betätigt, mit Positionsregelung (bei den Typen M/P/S optional mit Zugkraftregelung). Praktische Hinweise aus dem Handbuch:
Mit 27 PS gehört der TE4270 zum leichten bis mittleren Segment der Kleintraktoren. Eine ehrliche Einschätzung pro Gerät:

Der TE4270 wiegt zwischen 1.020 kg (2WD) und 1.110 kg (4WD). Das reicht für die meisten Garten- und Geländearbeiten aus, aber bei schwerer Zugarbeit (Pflügen in nassem Lehm) können Sie an Traktions- oder Leistungsgrenzen stoßen. Drei praktische Lösungen: Ballastgewicht hinzufügen, 4WD einschalten und in einen niedrigeren Gang zurückschalten, damit der Motor im Drehmomentbereich bleibt.
"Passt eine Standardfräse darauf?" Ja, sofern es sich um Kategorie I handelt und die Arbeitsbreite passt. Die Hubstreben verfügen sogar über ein separates Einstellloch für die Bodenfräse.
"Wie viel kann er ziehen?" Für leichte Anhänger/Geräte über die Anhängerkupplung ist er geeignet; bei schwerer Zugarbeit ist das Gewicht der begrenzende Faktor, nicht allein die PS-Zahl.
"Kann ich einen Frontlader montieren?" Bei geeigneten Ausführungen ja — erhöhen Sie dann zunächst den Vorderreifendruck auf das 1,5-fache des Normalwerts (siehe Reifenflanke oder Handbuch), wie vom Hersteller vorgeschrieben.